Babys erstes Weihnachten: Ho-ho-ho oder oh-oh-oh?

Alle Jahre wieder… kommt der Weihnachtsrummel und damit das Herumreisen zwischen den Familienfeiern. Und Fips ist in eine Riesenfamilie hineingeboren worden: Da wären nämlich 3 Paar Großeltern, 2 Paar Urgroßeltern, 1 Tante, 4 Onkel und 2 Neffen. Macht umgerechnet 3 Weihnachtsfeiern an je einem Feiertag.

Hui! Das ist für erwachsene Menschen schon eine ganze Menge (wobei wir zu meinen eher grinchigen Eltern inzwischen ein paar Tage früher fahren, weil es bei ihnen mehr um die traditionelle Paella als um den – nichtvorhandenen – Weihnachtsbaum geht… und die kann man zum Glück auch schon am 22. Dezember essen). Doch dieses Jahr machen wir die Christmastour zum ersten Mal mit Baby: Ich freue mich drauf, aber ich bin auch ein wenig aufgeregt. Ob es entspannte Feiertage für uns alle werden? Zum Glück sollte der zweite Wachstumsschub dann abgeschlossen sein, so dass a) die vielen Lichter vielleicht schon gewürdigt werden und b) Fips‘ Stimmung hoffentlich wieder fröhlicher ist.

Ansonsten habe ich mir Folgendes überlegt, um Weihnachten babytauglich zu machen:

1. Geschenke

Man mag mich herzlos nennen, aber ich finde, dass Fips zu seinem ersten Weihnachten mit 10 Wochen noch keine eigenen Geschenke braucht. Über eine babyspezifische Kleinigkeit (ein Kinderwagennetz oder eine Kiste für Fipserinnerungen) werde ich mich sicher freuen, aber es muss ansonsten weder ein Plüschtier, noch ein Berg Spielzeug sein. Wer dennoch etwas schenken möchte, der sei herzlich eingeladen, Fips‘ Sparschweinchen ein wenig Speck anzufüttern: Hier wird für später gespart sowie für größere und/oder nötige Anschaffungen.

2. Herumreichen

Als die Familie im Krankenhaus zu Besuch kam, haben wir Fips niemandem auf den Arm gegeben: Zuerst sollte unser Geruch (= der Familienduft von Mama und Papa) bekannt werden und die erste Bindung gefestigt werden. Jetzt darf nach und nach die Familie mit Fips Kuschelkontakt aufnehmen und auch Freunde, die wir sehr regelmäßig sehen und für die Fips Sympathie zeigt, dürfen mal ein Baby auf den Arm nehmen. Auch meine Großeltern – mit über 90 zum Platzen stolzen aufs ersehnte Urenkelchen – würden vermutlich nicht merken, wenn sie zu Weihnachten keine weiteren Geschenke bekommen, sondern nur endlich ihren Goldfips halten dürfen! Was wir aber vermeiden wollen und werden, ist das Rumreichen in großer Runde – nach dem Motto: „Gib mir Fips doch mal!“ Ein Kind ist kein Joint. Da wird nichts brüderlich und auch nicht tantenonkelgroßelterlich geteilt, und wenn Unruhe einkehrt, wandert Fips sowieso wieder zu uns. Der ganze Festrummel ist schließlich aufregend genug.

3. Ruhepausen

Apropos Aufregung: Wir werden versuchen, unsere Tagesrituale (soweit es sie denn schon gibt) so gut wie möglich auch unterwegs einzuhalten. Sprich: Der Kinderwagen kommt mit, und mittags drehen wir eine Runde. Das ist obendrein gut gegen Festtagsspeck und Hüttenkoller. Abends werden wir idealerweise gegen 20 Uhr ins Bett wandern – und hier wird Fips nicht zum ersten Mal „weit“ weg im Beistellbett schlafen, sondern wie gewohnt bei mir.

Außerdem bin ich gespannt, wie Fips die vielen bunten Lichter und sonstigen Reize (man weiß ja, dass Weihnachtsstimmung nicht immer die Entspannteste ist…) wegsteckt. Derzeit herrscht hier der zweite Wachstumsschub und tagsüber in Schlaf zu finden, ist schwierig. Auch abends müssen wir bewusst Ruhe schaffen, damit Fips nicht vor Übermüdung weint. Wenn der Trubel also zwischendurch Überhand nimmt, werden wir Manduka oder Kinderwagen schnappen und einfach mal rausgehen. Durchatmen, Stille schaffen. Ein kreischendes Christkind will die Krippe nämlich nicht sehen.

4. Essen

Natürlich gibt’s hier das bewährte Proteinmenü made by Mama! Aber um Fips nicht unnötig durch Powerzusätze hochzuschaukeln, werde ich mich in Sachen Zucker und Koffein (sowieso) bewusst zurückhalten. Ein bisschen werde ich natürlich von allen Leckerbissen naschen, aber ich werde dran denken, dass spätestens das dritte Stück Christstollen nicht nur den Stillbauch nährt, sondern auch Fips zum rotnasigen Rentier macht – und das will die gaaaaanze Nacht rennen! Klingeling!! Lieber nicht. Also lieber ein paar Plätzchen weniger (da freut sich auch der Rest der Familie).

… und wie sind/waren eure Pläne für euer erstes Babyweihnachten?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s