„Jede Mama kämpft mit den gleichen Herausforderungen“ – Im Gespräch mit der life of moms-Netzwerkgründerin Alexandra Bergerhausen

Vor ein paar Wochen hat das Mama-Netzwerk „life of moms“ an meine Tür geklopft. Und weil ich immer auf der Suche nach sinnvollem Austausch mit anderen (werdenden) Müttern bin, habe ich gern geöffnet. Im Interview berichtet die Gründerin Alexandra Bergerhausen, was sie auf die Idee für ihre virtuelle Mama-Plattform gebracht hat und welche Vorteile ihr Netzwerk gegenüber gigantischen Konkurrenten wie Facebook hat.

Wie entstand die Idee zu „life of moms“?

Der Anstoß zu „life of moms“ kam von meinem Mann. Er hatte ein soziales Netzwerk programmieren lassen, welches sich als sichere Alternative zu anderen Netzwerken am Markt etablieren sollte, aber leider wurde dieses Netzwerk kein Erfolg. Das Konzept war also da. Zusätzlich bin ich relativ jung, nämlich mit 23 Jahren, zum ersten Mal Mutter geworden und mir fehlte der Austausch mit anderen Müttern. Da kam mir auf unserem heimischen Sofa die Idee zu www.lifeofmoms.com

Was war dir bei der Gründung besonders wichtig?

Mit „life of moms“ wollte ich eine Plattform entwickeln um Mütter miteinander zu verbinden, einen Treffpunkt für Mütter erschaffen, um sich auszutauschen und zu unterstützen. Denn schließlich kämpft jede Mama täglich mit den gleichen Herausforderungen.

Seit wann gibt es das Portal?

„life of moms“ ist im Januar 2017 online gegangen. Jetzt im Oktober 2017 haben wir knapp 500 Mitglieder und zu meiner Freude kommen mittlerweile täglich neue Mütter dazu.

Welche Gruppen gibt es schon?

Wir haben aktuell 40 Gruppen bei uns im Netzwerk und von der Flohmarkt- bis zur DIY-Gruppe ist alles vertreten. Unter dem Menüpunkt „Was gibt es neues?“ bekommt man übrigens eine Übersicht über alle Gruppen, Mitglieder und alle öffentlichen Beiträge. Also, ich sage mal: Es gibt viel zu entdecken!

Sind auch Papas willkommen?

„life of moms“ ist hauptsächlich für Mamas gedacht. Aber wenn ein Papa jetzt die Mama-Rolle in der Familie übernommen hat, ist er natürlich auch bei uns herzlich willkommen!

Vom Konzept ähnelt „life of moms“ Facebook. Doch gibt es – abgesehen von der Klientel – auch Unterschiede, z.B. bei den Bildnutzungsrechten? Sprich: Sind persönliche Daten bei euch sicherer als bei dem Zuckerberg-Datenriesen?

Mir ist eine private Atmosphäre im Netzwerk sehr wichtig, daher sind alle Inhalte im Netzwerk für Google nicht lesbar. Das heißt, Google findet zum Beispiel keine einzelnen Profile. Alle Daten werden außerdem sicher auf Servern in Deutschland gespeichert und natürlich werden für veröffentlichte Fotos keine Bildrechte übertragen. So viel zu unserem Datenschutz.

Um Mütter zu unterstützen, haben wir jetzt außerdem ganz neu eine Elternberatung eingerichtet: Hier beantwortet eine ausgebildete Kindheitspädagogin gern ausführlich die Fragen der Mitglieder.

Des Weiteren bieten wir neben der Basic-Mitgliedschaft auch eine Premium-Mitgliedschaft für einmalig 9 Euro an. Die Vorteile sind zum Beispiel, dass das Netzwerk ohne Banner-Werbung dargestellt wird und es extra Gewinnspiele gibt. In der Gruppe „life of moms – Premium Magazin“ werden außerdem regelmäßig tolle Artikel von Bloggern veröffentlicht.

Und zu guter Letzt: Was sind die nächsten Pläne für „life of moms“?

Meine bisherigen Highlights waren ja persönliche Termine mit der Simba-Dicke-Group und der Jufa-Hotel-Kette: „life of moms“ darf sich auf tolle Kooperationen freuen! Und in den nächsten Wochen geht endlich unsere App online! Dann ist unser Netzwerk auch mobil über das Smartphone nutzbar – perfekt für vielbeschäftigte Mütter.

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