Kinderlieder, die ich mag

Man soll ja am besten schon während der Schwangerschaft viel vorsingen und vorlesen. Ich gebe zu: Mit dem Bauch unterhalten kommt öfter vor, aber vorgelesen habe ich noch kein Wort. Dafür singe ich öfter (besonders im Auto), aber da auch eher zu meiner Musik. Fips kennt (und mag!) also die Beatles, hörte bereits einiges an Rock und Punk, und wenn mich nicht alles täuscht, findet das Motörhead-Cover von Bowies „Heroes“ ebenfalls durchaus Anklang.

Diese Art der musikalischen Früherziehung wird sicher auch nach der Geburt weitergehen (von „Bibi & Tina“-CDs im Auto kriege ich nämlich Ohrensausen). Aber ich würde auch gern ein bisschen kulturelle Tradition weitergeben (wenn man das heutzutage noch sagen darf, ohne der Deutschtümelei verdächtigt zu werden). Kurz: Ich würde gern ein paar Dinge und Quatschlieder mit Fips teilen, die meine Mutter mir früher vorgesungen und vorgemacht hat.

Quatschlieder mit Mama

Die „Geschichte vom Harung und der Flunder“ zum Beispiel:

Außerdem kann ich mir gut vorstellen, wie Fips seinen Windelpo zum „Dschungelbuch“ schwenkt:

Mein Liebling ist und bleibt aber eine Hannoveraner Version der „Räuber von Groß-Berlin“ (die hat so manche lange Autofahrt gerettet, leider gibt es im ganzen Internet aber keine Melodie dazu):

Wir sind Berliner Butscher und kaufen englisch ein,
wir haben tiefe Taschen, da passt ne Menge rein.
Und Petersilie und Futschikato, wir sind die Räuber von Groß Berlin.

Wir schlafen nich auf Betten, wir schlafen nich im Stroh,
wir schlafen auf Toiletten, da beißt uns auch keen Floh.
Und Petersilie und Futschikato, wir sind die Räuber von Groß Berlin.

Doch eines schönen Tages, da kloppt et an die Wand,
da steht der Tod uff Latschen mit’n Nachtpott in der Hand.
Und Petersilie und Futschikato, wir sind die Räuber von Groß Berlin!

Die Qual der Wahl: Das Gute-Nacht-Lied

Fehlt eigentlich nur noch ein Schlaflied. Das könnte ich natürlich auch so machen wie „Knallerfrau“ Martina Hill:

Ob das wirklich funktioniert…? Ich möchte es bezweifeln. Da könnte man vermutlich auch gleich „Schlaflied“ von den Ärzten nehmen! Unsere Spieluhr spielt „Schlaf, Kindchen, schlaf“ und zum Selbersingen dachte ich erst an „Der Mond ist aufgegangen“ oder „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“. Aber ehrlich gesagt, ist mir das beides zu christlich (oder ich singe nur die Hälfte, haha). „Funkel, funkel, kleiner Stern“ ist mir dann inhaltlich aber auch wieder etwas zu mager.

Als Alternative habe ich jetzt dieses gefunden:

Was ist mit euch? Singt ihr überhaut vor und was sind eure Lieblingslieder (nicht nur zum Einschlafen)? Oder erinnert ihr euch an das, was euch eure Eltern vorgesungen haben?

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