Wohlfühlen im 7. Monat: Meine Lieblingsprodukte

Bei meiner Liste zum 6. Monat hatte ich ja vermutet, dass ich zum letzten Mal Produkte für mich auflisten würde. Nun ja! Ganz stimmt es nicht. Aber fast!

Erste Einkäufe für die Kliniktasche

Manche Ratgeber empfehlen, die Kliniktasche ab der 30. SSW griffbereit zu haben. Mache ich das? Mal sehen. Irgendwie fühlt es sich an, als wollte Fips sich ein wenig mehr Zeit lassen, und laut Feindiagnostik ist das auch durchaus erlaubt. Nichtsdestotrotz habe ich mir schon mal ein paar Packlisten angeschaut und meinen Kleiderschrank entsprechend geprüft: Alte Schlüppis finde ich also sicher noch, aber optisch wie praktisch angemessene Oberteile hatte ich nicht. Untenrum wird es die gewohnte Schlabberhose sicher tun, aber meine Bett-Shirts sind üblicherweise eher löcherig und öffentlichkeitsuntauglich. Und groß genug zum Stillen sind die Löcher auch wieder nicht – also musste etwas Neues her. Was mich wirklich begeistert hat, ist die Stillkollektion von Boob, denn sie ist so diskret wie praktisch! Einfach hochziehen – runterziehen – Baby anlegen. Davon wanderten gleich mal mehrere Exemplare in meine Klinikausrüstung:

Erste Einkäufe fürs „Kinderzimmer“

Wir haben ja (noch) kein Kinderzimmer. Bis wir in unserem Haus wohnen, muss sich Fips mit einem Beistellbettchen, viel Mamanähe und dem Zimmer-Achtelchen meiner ehemaligen Schreibtischecke begnügen. Hier steht nämlich unsere IKEA Sundvik Wickelkommode (<– nutzt diesen Link, falls ihr sie online kaufen wollt… der Link über das Bild ist deutlich teurer… weiß der Teufel, wieso!).

Lieber hätte ich etwas aus Naturholz gehabt, aber dieses Modell ist wandelbar: Die Wickelauflage lässt sich dank zweier Scharniere aufklappen. Sobald Fips windelfrei ist, wird das Ganze wieder zurückverwandelt und ist dann die normale Kommode, die ihr auf dem Bild seht. Zwei altersgemäße Möbelstücke mit einer Klappe – so mag ich das! Aber weil so viel Weiß mir einfach zu steril ist, mussten noch die passenden Schubladenknöpfe mit bunten Tiergesichtern von RICO Kunst und Gestaltung her. Achtung: Sie passen leider nur bei der oberen Schublade; die untere blockiert bei großen Schubladenknöpfen leider.

Da wir vieles von meinen beiden Neffen „erben“ können, halten sich die Einkäufe ansonsten in Grenzen. Nur eine Wickeltasche musste sein! Hier haben wir auf viele Innenfächer geachtet (damit man bei Windelbedarf nicht zu viel wühlen muss). Außerdem wollte ich, dass sich die Tasche einfach am Kinderwagen befestigen lässt, auch mit einem Schultergurt getragen werden kann und oben mit einer Klappe gegen Regen und neugierige Blicke verschlossen werden kann. Bei der Wickeltasche „Milan“ von Baninni passt das alles zusammen – außerdem mag ich Streifen und ein wenig „ich selbst“ möchte ich ja auch mit einem Pampers-Bomber auf der Schulter noch sein.

Öl für Klein & Groß

Bei kleinen Kindern sind Pupse in der Öffentlichkeit ja noch niedlich. Aber was nicht so niedlich ist, ist die schlechte Laune, wenn ebendiese quer sitzen und Bauchweh verursachen. Auf Empfehlung unserer Hebamme haben wir uns also ein Fläschchen BIOMOND Bäuchlein-Öl zugelegt: Zusammen mit den regelmäßigen Massagebewegungen sorgen die enthaltenen Kräuteröle hier für Wohlbefinden im Babybauch.

Wo wir gerade bei nicht so niedlich und Hebammen-Empfehlungen sind: Für mich gab es eine Flasche Weleda Damm-Massageöl. Ich würde Risse und ganz besonders Schnitte während der Geburt gern vermeiden. Vor einigen Jahren war es ja noch Standard, abr inzwischen gibt es in diesem Bereich zum Glück auch neue Erkenntnisse. Kurzum: Ich möchte das nicht. Und nein, ich bin nicht gerade wild auf Damm-Massagen, aber nachdem uns die Hebamme beim Babykurs mit einem praktischen Experiment vom Effekt dieses Öls überzeugt hat (für alle, die sich jetzt gruseln: Es gab ein Tröpfchen Öl auf die Daumenfalte), werden wir das auf jeden Fall ausprobieren.

Einkäufe für die Erinnerung

Ich merke schon jetzt, wie die Zeit rennt. Eben noch haben wir unser Fips größenentsprechend das „Himbeerchen“ genannt und jetzt passt der Bauch schon in keine Hose mehr. Und irgendwas in mir sagt, dass es die nächsten Jahre so weitergehen wird: Ein Fortschritt wird den anderen jagen und jeder Tag wird Veränderungen bringen. Aber irgendwie möchte ich die Zeit festhalten, die Erinnerungen festhalten, und all die schönen Momente im Gedächtnis behalten. Deswegen habe ich mir verschiedene Mama-Tagebücher angeschaut… und mich letztlich für diese sehr schlichte Version „Some Lines a Day“ entschieden, die Raum für die Ereignisse der nächsten fünf Jahre bietet: Auf einer Seite wird derselbe Tage jeweils 5 Mal geführt; so lässt sich der rasende Lauf der Zeit kurz und knapp dokumentieren und verfolgen.

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