No-Bake-Cake mit Mascarpone und Himbeeren

Mit funktionierenden Herden habe ich es ja nicht so. In der zweiten Berliner Wohnung gab es ein separates Grill-Back-Herdlein (zusätzlich zu den vorhandenen zwei Herdplatten), danach war die Beleuchtung kaputt (und wir sehr faul, zugegebenermaßen). Beim letzten Umzug schleppte ein kluger Umzugshelfer meinen frischgeputzten Second-Hand-Ofen am Türgriff (…) nach oben und wunderte sich, dass der Herd die drei Stockwerke schneller wieder runter polterte als er raufschnaufen konnte. Der Ersatzherd hielt zwei Jahre und gab backofentechnisch just in dem Moment den Geist auf als wir uns gerade sonntägliches Muffinsbacken angewöhnten.

Auch der Ersatz-Ersatzbackofen ist kaputt – genauer gesagt: Diesmal ist es die Unterhitze. Ich schwöre bei der heiligen Mutter der Cupcakes, dass ich für unser Haus nur einen 100%ig funktionstüchtigen First-Class-Ofen akzeptieren werde – aber bis dahin ist Schluss mit der Backerei. Zumindest mit der Backerei, für die man Hitze benötigt.

In der Zwischenzeit sieht unser Lieblingskuchen einfach so aus:

200 Gramm Butterkekse (ich nehme gern Leibniz Cheese Cake)
100 Gramm weiche Butter
500 Gramm Mascarpone
100 ml Milch
1 Glas Himbeeren
1 kleines Glas Himbeermarmelade
1 Päckchen Gelatine
1 Päckchen roter Tortenguss (+ Zucker wie angegeben)

Butterkekse zerkrümeln: Am besten in eine Schüssel geben und mit dem Nudelholz bearbeiten (Griffe vorher abschrauben). Mit der weichen Butter vermischen, in einer Kuchenform als Boden festdrücken und kaltstellen.

Marscarpone mit Milch und etwa der Hälfte der Himbeermarmelade verrühren. Gelantine nach Packungsanweisung für kalte Speisen zubereiten und unterheben.

Restliche Himbeermarmelade auf dem festgewordenen Boden verstreichen und Mascarponemasse daraufgeben. Wieder ca. 15 Minuten kaltstellen.

Himbeeren abtropfen lassen und Saft auffangen. Wenn die Mascarpone festgeworden ist, die Himbeeren darauf arrangieren (ich hab’s ja gern symmetrisch – man kann sie aber bestimmt auch einfach mit dem Löffel verteilen).

Tortenguss nach Packungsanweisung mit dem Himbeersaft zubereiten und vorsichtig über den Kuchen geben. Im Kühlschrank noch einmal durchkühlen lassen und fertig!

Wer keine Himbeeren mag, kann folgende leckere Alternativen ausprobieren:

  • Kirsche mit eingelegten Kirschen und Kirschmarmelade
  • Zitrus mit abgeriebener Zitronenschale und Lemon Curd (–> hier passt auch Buttermilch statt Milch für einen säuerlich-frischen Geschmack)
  • Blaubeere mit Blaubeermarmelade, frischen Blaubeeren und Heidelbeersaft (geht auch mit eingelegten Heidelbeeren)

2 Gedanken zu “No-Bake-Cake mit Mascarpone und Himbeeren

  1. Sofasophia schreibt:

    Schade, dass du Gelatine (also weder für Vegis noch für Veganerinnen so anwendbar) einsetzest. Ansonsten tolle Idee. Ich werde das wohl mal mit Agar-Agar probieren. So oder anders oder ähnlich. 👍🏻

    Gefällt mir

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