Wohlfühlen im 4. und 5. Monat: Meine Lieblingsprodukte

Im zweiten Trimester ging bei mir wieder die Sonne der Lebensfreude auf! Das lag vor allem daran, dass ich dank Beschäftigungsverbot all den kleinen Glückstückchen folgen und mir Ruhe gönnen sürfte. Außerdem habe ich wie schon im 1. Trimester eine kleine Checkliste mit meinen (all)täglichen Freudenspendern bis zur 20. SSW zusammengestellt:

Die besten Geschenke

Über mein geliebtes Stillkissen habe ich ja schon einen kompletten Beitrag verfasst. Es ist pflegeleicht (Hülle und Innenleben lassen sich dank Reißverschluss getrennt waschen), aus Baumwolle und mit knisterfreien Polyesterstreifen gefühlt. Und ach ja – unendlich gemütlich! So wird Schlafen auf der Seite und sogar auf dem Bauch wieder möglich.

Die Mamatasse dagegen ist noch ein quasi unbeschriebenes Blatt. Sie ist ein „Ermunterungsgeschenk“ meiner Cousine, die mit zwei Kindern weiß, wovon sie spricht – und im Gegensatz zum Stillkissen hätte ich sie mir wohl niemals selbstgekauft. Dennoch trinke ich gern daraus. Und ja, ich wäre gern für den Fips das, was auf der Tasse steht. Also abwarten, Tee trinken und dann das Beste tun!

Kulinarische Highlights

Algensalat steht immer noch hoch im Kurs; genauso wie Quarkbrot mit Tomaten und Salz sowie Buttermilch. Der Appetit auf Rotes (Tomaten) bedeutet laut Frauenarzt, dass mein Körper nach Eisen verlangt, während „grüner Heißhunger“ Folsäure-Bedarf ankündigt. Von beidem sollte ich dank Femibion fürs 2. Trimester eigentlich genug haben, aber schmecken tut es trotzdem.

Was zwischendurch auch wieder schmeckte, war Kaffee – aber mittlerweile dreht Fips davon ziemlich am Rad. Ultimativer Höhepunkt: der Nachmittag, an dem ich zum ersten Mal Fertig-Eiskaffee trank. Von Zucker und Koffein angeheizt, feierte Fips die erste Bauchparty seines Lebens und schlief nach knapp sechs Stunden Dauer-Power-Tanz erst mal zwei Tage durch. Ich habe den Kaffee jetzt durch Schwangerschaftstee ersetzt: Schmeckt auch sehr gut (auch mit Milch, was mich über den Kaffeeverlust hinwegtröstet), aber ich werde ihn wohl wegen der doppelten Plasteverpackung nicht noch einmal kaufen.

Für die glückliche Mama

Aktuelle Lieblingsklamotten

Obwohl ich mir schon vor fast zwei Monaten eine Schwangerschaftsjeans-mit-Babybauchbund gekauft habe, trage ich immer noch meine alten Jeans – allerdings offen und nur noch mit dem alten Zopfgummi-Trick verschließbar. Doch noch ist Platz! Und die Schwangerschaftsjeans erscheint mir wie eine von diesen Figurform-Hosen: nur dass der Bauch hier nicht weg-, sondern zur perfekten Kugel hingeformt wird!

Ansonsten bin ich vor allem darüber glücklich, dass mir meine geliebten Sommerkleider noch passen! Hier kommt mit der Rockabilly-Style zur Hilfe: Denn diese Kleider sind nur bis kurz unter die Brust eng geschnitten, danach beginnt der weite, knielange Rock. Die Taille lässt sich je nach Bedarf sogar noch etwas hochziehen, so dass der Bauch noch eine Weile Platz haben dürfte. Das sind also derzeit die Lieblingsstücke im Kleider- und Schuhschrank:
  

Wer sich auch ein schönes Sommerkleid gönnen will: Die „normale“ Kleidergröße passt in der Regel. Ganz wenige Hellbunny-Modelle sind enger geschnitten (bei mir waren es von acht Kleidern gerade mal zwei, die zu eng geworden sind – und die waren vorher schon recht „spack“). Ansonsten unbedingt die knielange Variante kaufen! Bei der Minikleid-Variante rafft der dicke Bauch den Stoff vorn zu sehr hoch.

Nachtrag: Ich habe jetzt das Geheimnis der noch passenden Hellbunny-Kleider entdeckt. Wichtig ist, dass das Oberteil einen Gummizug an den Seiten hat (oder wie der Hersteller es nennt: „gesmokte, elastische Einsätze an den Seiten„! Was keinen Gummizug hat, sollte eine Größe größer als normal gekauft werden.

Highheels dazu sind momentan natürlich wegen der gedehnten Sehnen und zugunsten der Bequemlichkeit auch nicht drin (bin ich aber generell kein besonderer Freund von). Aber die Blowfish Ballerinas haben ein wunderbar weiches Fußbett und sehen auch noch gut zu Kleid und Hosen aus.

Für die Schönheit

Sommerzeit ist Barfußzeit! Ich hoffe für Fips, dass er Omas zarte Füßchen erbt und nicht Opas (bzw. Mamas) Schrumpelpatschen. Na ja. Bei Sandalenwetter hilft nur eine liebevolle Pediküre und regelmäßiges Eincremen – und dafür habe ich jetzt eine Creme entdeckt, die weder muffelt noch schmiert. Die zieht schnell ein, kräftigt die Haut durch Myrrhenextrakt, macht durch Bienen- und Wollwachs geschmeidig und riecht dank ätherischer Öle auch noch sehr angenehm. Bei geschwollenen Füßen kühlt er auch sehr schön.

Der Bauch wird ebenfalls täglich eingeölt und bisher sind auch noch keine Dehnungsstreifen zu sehen. Für den restlichen Körper habe ich in der Überraschungstüte der Lieblingskollegen eine kleine Dose „Mamaglück Körperbutter“ gefunden: Duftet nach wilder Malve, ist gut für trockene Haut und erfreut mich jeden Tag mit der Erinnerung, dass liebe Menschen an mich gedacht haben.

Fips-Einkäufe, die wir eigentlich gar nicht machen wollten…

… aber an diesem zauberhaften Flamingo-Motiv und dem fetzigen Krokodilsoutfit kamen wir einfach nicht vorbei! Ich sehe schon: Fips wird später Tierpfleger werden (müssen).
 

Mein Happy-Song für diese Monate:

And there isn’t one thing, darlin‘,
I would not do for you.
You know I want you,
I need you by my side.
See See Rider, ough, keep me satisfied…

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